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Die Suchtforschungsstelle


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Forschungsprojekte

Neuropsychologisches Nachsorgeprogramm bei Kindern im Alter von 8-11 Jahren.

Verantwortlich: Regine Daniel, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

EK-Nr: 096/2008

Das Team der Suchtforschung und –therapie bietet ein neuropsychologisches Nachsorgeprogramm für die Kinder von Patientinnen an, die vor 8-11 Jahren an der Suchtambulanz der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Schwangerschaft mit Methadon, Buprenorphin bzw. retardierten Morphinen behandelt wurden.

Der Zweck dieser standardisierten Untersuchung ist es, die Langzeitauswirkungen von oraler Opioid – Therapie (Erhaltungstherapie bei Opiatabhängigkeit) in der Schwangerschaft zu erheben. Es sollen vor allem mögliche Auswirkungen auf die emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes untersucht werden.

Dazu werden von den Kindern mittel standardisierter neuropsychologischer Testbatterie die Fertigkeiten in den Bereichen Intelligenz, Aufmerksamkeit, mentaler Flexibilität, und Gedächtnis erhoben. Ebenso wird die emotionale Befindlichkeit der Kinder erfasst.

Bei den Müttern wird neben Harnkontrollen auch der psychiatrische Status mittels eines strukturierten klinischen Interviews erhoben. Zusätzlich wird die Lebensqualität (z.B.: in den Bereichen Gesundheit, Sozialkontakte), der familiäre und berufliche Hintergrund (z.B.: Familienstand, Ausbildung und Beruf) und das Stressverhalten im Zusammenhang mit der Mutterschaft erhoben. Die Mütter erhalten für die Teilnahme einen psychologischen Kurzbefund, sowie eine Beratung bezüglich Fördermöglichkeiten.

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