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Die Suchtforschungsstelle


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Forschungsprojekte

Schwangerschaftsdokumentation

Verantwortlich: Verena Metz, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

EK-Nr: 514/2008

An der Ambulanz für Suchtforschung und Suchttherapie, die einen Schwerpunkt auf die Betreuung schwangerer opioidabhängiger Patientinnen gelegt hat, werden gesundheitliche und psychologische Daten jeder Schwangeren, die sich in der Ambulanz behandeln lässt, erhoben und dokumentiert.

Es werden bestimmte Fragebogenverfahren durchgeführt, um sich ein genaueres Bild der Patientin und ihrer Erkrankung machen zu können, und – je nach Ergebnissen – auch eventuell die Therapie entsprechend individuell anzupassen bzw. zu gestalten. Die Fragebögen, die vorgelegt werden, beinhalten Fragen zu den Themen Suchterkrankung, Temperament und Persönlichkeitsstruktur, Rauchverhalten, und Lebensqualität; zusätzlich werden demographische Daten erfasst.

Nach der Geburt des Kindes werden wieder einige dieser Fragebögen vorgegeben, um einen Vergleich anstellen zu können, wie sich einzelne Parameter der Patientin, wie z.B. Rauchverhalten oder Lebensqualität, verändert haben.

Beim Projekt „Schwangerschaftsdokumentation“ sollen nun die Daten sämtlicher Patientinnen, die seit 1994 hier betreut worden sind, unter Einbeziehung körperlicher Daten von Geburt bzw. eventueller Entzugssymptomatik der Neugeborenen, ausgewertet werden.

Die Ergebnisse sollen zur Evaluation der Betreuung sowie zur Optimierung der Behandlung zukünftiger Patientinnen genutzt werden.

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