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Forschungsprojekte

Auswirkung von 24 im Gegensatz zu 48 Wochen Kombinationstherapie mit Pegasys und Copegus

Eine randomisierte, multizentrische, Open-Label-Studie zur Überprüfung der Auswirkung von 24 im Gegensatz zu 48 Wochen Kombinationstherapie mit PEGASYS® (Peginterferon alfa-2a 40KD) und Copegus® (Ribavirin) auf die anhaltende virologische Reaktion bei Patienten mit chronischer Hepatitis C vom Genotyp 2 oder 3, die keine rasche virale Reaktion erzielen

Verantwortlich: Philipp Stix, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

EK-Nr: 005/2008

Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Infektionskrankheit beim Menschen, die sich durch eine hohe Rate an Chronifizierung (bis 80%) auszeichnet, was im weiteren Verlauf zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann. Eine der Risikogruppen sind ehemals Substanzabhängige.

Am häufigsten wird Hepatitis C durch Kontakt mit Blut übertragen (Spritzen und Nadeltausch). In Österreich kann auf Basis der aktuellen Datenlage derzeit in der Gruppe der i.v. Drogenkonsumenten von einer HCV Prävalenz zwischen 40 bis 50 Prozent ausgegangen werden.

Die Standardbehandlung besteht aus der kombinierten Therapie von pegyliertem Interferon α und Ribavirin. Sowohl die Behandlungsdauer (24 oder 48 Wochen) als der Therapieerfolg (von etwa 50 bis 80%) hängen stark vom Genotyp des Hepatitis-C-Virus ab.

Das Team der Suchtforschung und –therapie MUW Wien, Universitätsklinik für Psychiatrie, Kliniken am Südgarten des AKH Wien würde sich freuen, alle Personen, die es wünschen, auf Hepatitis C PCR, Antikörper und Genotyp zu untersuchen und bei positivem Befund eventuell eine Therapie mit Interferon und Ribavirin anzubieten.

Im Rahmen der Ncore 2/3 Studie wird die unterschiedliche Behandlungsdauer von Patienten untersucht, die mit dem Hepatitis-C-Virus vom Genotyp 2 oder 3 infiziert sind, und sich nach 4 Wochen Behandlungsdauer mit der Standardtherapie der Virus noch immer nachweisen lässt.

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