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Evaluierung der Umstellung von Patienten mit Opioidabhängigkeit auf Suboxone:
Akzeptanz, Sicherheit und Auswirkung auf die Medikamentenabgabe.
Verantwortlich: Philipp Stix, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
EK-Nr: 229/2008
Suboxone ist ein neues Kombinationspräperat aus Buprenorphin und Naloxon zur Behandlung der manifesten Opiatabhängigkeit.
Ziel dieser Kombination ist es die mißbräuchliche Anwendung des Medikaments zu verhindern, um somit das Rückfallrisiko zu verringern und das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient zu stärken.
Buprenorphin ist ein Opioid, dass schon lange im Rahmen der Erhaltungstherapie unter dem Namen Subutex verwendet wird, und sich vor allem durch eine geringere dämpfende Wirkung auszeichnet.
Naloxon ist der Opioid-Antagonist und hebt somit alle von Opioiden verursachten Wirkungen auf.
Bei regelrechter Einnahme, dem Aufösen der Tablette unter der Zunge, kann nur das Buprenorphin seine Wirkung entfalten.
Bei mißbräuchlicher Anwendung, nasal oder intravenös, wirkt zuerst für ca 60–90 Minuten der Wirkstoff Naloxon, was zu Entzugsbeschwerden führt, bevor Buprenorphin diese wieder kompensiert.
In der Untersuchung werden Daten bezüglich der Akzeptanz, Verträglichkeit und Abgaberhythmus gesammelt. Es könne Patienten mit Opiatabhängigkeit eingeschlossen werden.
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